Bangalore – 04. März 2007, abends

Hinweis: Dies ist kein aktueller Post, sondern es handelt sich um einen Beitrag aus dem Jahr 2007.

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18:10. Die Timberine ist zurück. Und ja, ich war shoppen. Zwar hab ich mehr geguckt als gekauft, aber bissl was gekauft hab ich auch.

Im Prinzip war meine Tour wieder ganz ähnlich wie gestern. M.G. Road bis zum Y, in die Residency Road eingebogen. Aber dort erstmal etwas Zeit im “Bangalore Central” verbracht, das dort auf der stumpfwinkligen Ecke steht. Das “Bangalore Central” ist ein Kaufhaus. 5-stöckig. Super-modern. Alles da von Klamotten über Kosmetik und Kinderspielzeug. Und im 5. Stock haben sie ihre Lebensmittelabteilung. Ha! Freunde und Nachbarn, vergesst Spencer’s. Vergesst es einfach. Spencer’s ist ne winzige Klitsche, Food Bazar @ Central dagegen ein ganzes Stockwerk! Und halt absolut modern, das könnte auch die Lebensmittelabteilung eines Kaufhof in Deutschland sein.

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Bangalore – 04. März 2007

Hinweis: Dies ist kein aktueller Post, sondern es handelt sich um einen Beitrag aus dem Jahr 2007.

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Es ist Sonntag, ich sitze auf der Gartenterasse des Hotels im ersten Obergeschoss an der Batterieversorgung des Laptops (Stromanschluss war hier draußen leider kein entbehrlicher aufzutreiben) und habe, wenn mich der eingebaute Batterierechner nicht trügt, ca. 2 1/2 Std. Akkulaufzeit, dann muss ich wieder rein und mit dem Akku an die Spannung. Mal sehen, wie weit ich komme – neben diesem meinem Bericht hier muss ich auch noch eine Übersetzung anfertigen, die ich mir unbesonnenerweise habe aufdrücken lassen. Das hätte ich natürlich auch in meinem Zimmer machen können, der Schreibtischstuhl dort ist richtig bequem (dorthin werde ich nachher ja auch verschwinden, wenn die Batterie leer ist), aber ich konnte den Gedanken nicht ertragen, bei diesem herrlichen Wetter im Zimmer zu versauern.

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Bangalore – 02. März 2007

Hinweis: Dies ist kein aktueller Post, sondern es handelt sich um einen Beitrag aus dem Jahr 2007.

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Timber ist in Indien – und auch wieder ganz ruhig und gelassen.

Es war mir nur am Mittwoch alles etwas viel Ungewissheit wegen der Anlage – und Stress, weil ich ja zu alledem auch noch mein letztes Handbuch fertig machen musste. Mannomann, was war das für ein Gefiddel, bis ich das im PDF hatte! Denn die Datei, die ich zum Übersetzen in zwei Stücke geschnitten hatte, war nachher zu groß, um sich wieder zu einer einzigen Word-Datei zusammenfassen zu lassen, da schmierte mir regelmäßig das Word ab, als ich es versuchte. Also musste ich bei der Konvertierung in PDF tricksen, vor allem mit dem Inhaltsverzeichnis. Denn das hatte ich erst eigentlich nur in Teil 1 rüberkopiert, aber beim PDFen zog er sich die ganzen Seitenzahlen neu, und so erschien dort immer eine Fehlermeldung, weil es ja keine Seitenzahlen aus Teil 2 gab. *seufz*
Naja, nach einigem Getrickse hatte ich auch dieses Problem gelöst. Yay for me.

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Bangalore – 28. Februar 2007

Hinweis: Dies ist kein aktueller Post, sondern es handelt sich um einen Beitrag aus dem Jahr 2007.

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Ach ja.

Während die kleine Timber gestern im stressigsten Dolmetschauftrag des Monats? Quartals? Jahres? (Hauptversammlung von 10.00 – 23.00 Uhr mit mächtig Ärger und Zündstoff) saß, sind in Sachen Schulungen in Bangalore anscheinend ein paar Räder ins Rollen gekommen. Druck wurde ausgeübt. Vorgesetzte wurden eingeschaltet. Telefonate wurden geführt. Mails wurden verschickt.

Und das Ende der massiven Bemühungen war, dass die Inder sich aus den Rippen haben leiern lassen, dass die besagte Anwendung auf 4 (man lasse sich das auf der Zunge zergehen. Vier. In Worten: VIER) Rechnern installiert werden darf.

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Bangalore – 27. Februar 2007

Hinweis: Dies ist kein aktueller Post, sondern es handelt sich um einen Beitrag aus dem Jahr 2007.

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AAAAAAARGGGGGGHHHHHHH!!!

Sorry. Das musste gerade mal sein.

JETZT, HEUTE, EBEN fällt den Indern nach 6 Wochen, in denen sie davon wissen, dass ich komme, und in denen sie wissen, dass mir die Hardware zur Verfügung gestellt werden muss, ein, dass sie Probleme machen wollen! Und wenn sie das Problem nicht gebacken kriegen, dann war’s das mit meiner Indien-Reise, weil dann bringt es grad mal GAR nix, dass ich hinfahre! Ich könnt sie alle kalt lächelnd erwürgen!!!

Aber der Reihe nach. Vielleicht beruhige ich mich beim Schreiben ein bisschen.

*tief Lufthol*

Aaalso.

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Bangalore – 26. Februar 2007

Hinweis: Dies ist kein aktueller Post, sondern es handelt sich um einen Beitrag aus dem Jahr 2007.

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So, gepackt habe ich gestern, nachdem ich von der Gemeindeversammlung wiedergekommen bin (die statt 1 – 1/2 Std. geschlagene 3 1/2 Stunden dauerte), auch. Hauptsächlich kurzärmlige Sachen – denn selbst wenn auch in Indien der “Winter” offiziell bis 21. März dauert, herrschen da momentan Temperaturen von 23 – 28 Grad. Und an langärmligen Klamotten habe ich ja das, was ich auf dem Flug anziehe, plus eventuell noch den einen oder anderen Pullover oder so, den ich noch kurzfristig in die Tasche stopfen kann. Wobei ich mir die nicht zu sehr vollmüllen will, denn irgendwas werde ich mir dort doch bestimmt auch kaufen.
Aber ich habe ja ein Geschenkpaket von Mitarbeitern hier für Mitarbeiter dort anvertraut bekommen, das werde ich ja dann los, dann hab ich schon wieder mehr Platz in der Tasch’n (dem “Benetton-Reisetaschen-Trolley” übrigens, den es vor ein paar Jahren mal in der Esso-Klebepunkte-Aktion gab. Ich wollte keinen Koffer schleppen, sondern gerne was mit Rädern.)

Oh, und ich darf nicht vergessen, Krithika ihre “Frankfurt-Schneekugel” mitzunehmen, die sie bei ihrem Besuch hier in Deutschland vergessen hat. Kitsch as kitsch can, aber sie fand sie ja soooo schön, und dann hat sie doch vergessen. Naja, pack ich sie ihr eben jetzt ein.

Eine SMS habe ich übrigens gestern nachmittag auch bekommen: “Heard you are coming. Will pick you up. Your driver Qadeer.” Ist das nicht nett?

Bangalore – 23. Februar 2007

Hinweis: Dies ist kein aktueller Post, sondern es handelt sich um einen Beitrag aus dem Jahr 2007.

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Vor dem Zubettgehen habe ich aber erstmal wieder meine erste Anti-Malaria-Tablette genommen. Lariam, eine Woche vor dem Aufenthaltsbeginn zu nehmen, Ihr erinnert Euch?

Eigentlich sind es ja diesmal nur 2 1/2 Wochen. D.h. eigentlich hätte es gereicht, wenn ich ein Malaria-Präparat als “Standby” mitgenommen hätte, d.h. falls irgendwelche Symptome aufgetreten wären, hätte ich das Standby eingeworfen. Aber das war mir zu riskant. Wie bemerkt man Malaria-Symptome? Und wann? Und wieviel Zeit hat man dann, um das Zeuch zu nehmen? Und zum Arzt/ins Krankenhaus muss man dann trotzdem sofort, etc. Ach nee. Da beuge ich lieber vor und nehme gleich die Tablette, auch wenn sie ein ziemlicher Hammer ist. Aber letztes Mal hab ich sie auch gut vertragen und keine Halluzinationen oder sonstige Nebenwirkungen gehabt. Also. Nur wie bitter die Lariam schmeckt, das hatte ich fast vergessen. Also ich wusste im Geiste noch “die schmeckt bitter”, aber den Geschmack als solchen hatte ich verdrängt. Jetzt isser wieder da. Iiiih pfui. Zum Glück muss ich mir das nur 1x in der Woche geben.

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